Im Bereich Verkehrsinfrastruktur ist die IRT für die regional bedeutsamen Projekte A 1-Lückenschluss sowie Nord- und Westumfahrung Triers eingetreten. Der Einsatz der IRT war erfolgreich. Mit einer regional abgestimmten Stellungnahme hat sich die Initiative Region Trier in das erstmals öffentliche Beteiligungsverfahren eingebracht und gemäß der langjährigen Forderungen insbesondere die Aufnahme des A 1-Lückenschlusses und der Westumfahrung Trier in den vordringlichen Bedarf begrüßt.
Als nicht nachvollziehbar wurde die Bewertung der A 64-Nordumfahrung Trier und die zugrunde gelegte Verkehrsprognose bemängelt. Da diese nur von einem Drittel der bislang für das Jahr 2025 prognostizierten Verkehrsbelastung ausgeht, trägt diese aus Sicht der IRT der intensiven wirtschaftlichen Verflechtungen mit Luxemburg und entsprechend dynamischen Verkehrsentwicklung auf der A 64 nicht ausreichend Rechnung.
Neben einer erneuten Bewertung des Projektes wurde von der IRT auch die Prüfung einer alternativen Ausbauvariante B 52/ A 602 gefordert. Ebenfalls für eine nochmalige Prüfung vorgeschlagen wurde der Ausbau der A 60 zwischen den Anschlussstellen Winterspelt und Prüm, da auch hier die aktuellen Prognosen deutlich hinter den bisherigen Annahmen zurückbleiben.
Weitere Themen sind die Wiedereinführung des Schienenpersonenfernverkehrs nach Trier. Hier zeichnen sich kleine Fortschritte ab, wie die geplante Verlängerung eines Zugpaares nach Düsseldorf. Die IRT wird sich auch in den kommenden Jahren mit Nachdruck für die Anbindung Triers an den Schienenpersonenfernverkehr einsetzen.
Die Urlaubsregion Trier erstreckt sich auf insgesamt knapp 5.000 Quadratkilometern in die drei Tourismusregionen Mosel, Eifel und Hunsrück, die sich mit ihren Mittelgebirgszügen und Flusslandschaften ideal für naturnahe Aktivitäten wie Wandern und Radfahren eignen.
Mit Premium-Fernwanderwegen wie dem Eifel-, dem Saar-Hunsrück- sowie dem geplanten Moselsteig, zahlreichen Rundwanderwegen und einem dichten Radwegenetz entlang der vielen Flüsse wird den Aktivtouristen eine hochwertige Infrastruktur geboten.
Im „Vulkanland Eifel“ finden die Gäste Geo-Erlebnispfade und vieles rund um das Thema Vulkanismus und Geologie. Die waldreiche Urlaubsregion Hunsrück bietet den Besuchern nicht nur die sauberste Luft Deutschlands sondern mit dem Erbeskopf auch den höchsten Punkt in Rheinland-Pfalz. Viele weinthematische Veranstaltungen, die neun UNESCO Weltkulturerbestätten und kulturtouristische Highlights locken jährlich viele Gäste in die Region.
Die waldreiche Urlaubsregion Hunsrück bietet den Besuchern nicht nur die sauberste Luft Deutschlands sondern seit 2015 auch den einzigen Nationalpark in Rheinland-Pfalz.
Regionale Tourismusinstitutionen:
Links zu wichtigen touristischen Angeboten:
Die Attraktivität eines Standortes wird heute von Unternehmen und Bürgern gleichermaßen auch an das Vorhandensein einer leistungsfähigen Breiband- und Internetversorgung geknüpft. Sie ist damit ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung von Unternehmen, sich neu anzusiedeln oder den Standort beizubehalten. Gleiches gilt für die Bindung von Fachkräften an den Standort.
Obwohl der Ausbau der Breitbandnetze in der Region Trier in den zurückliegenden Jahren erfreuliche Fortschritte erzielen konnte, hinkt er doch in weiten Teilen der Region und gerade auch in zahlreichen Gewerbegebieten dem rapide steigenden Bedarf an leistungsfähigen Internetverbindungen hinterher. Die unter regionalen Unternehmen durchgeführte IRT-Standortumfrage 2016 offenbart demgemäß noch eine deutliche Diskrepanz zwischen Bedeutung und Zufriedenheit und dem erwarteten Bedarf an leistungsfähigen Internetverbindungen.
Die IRT setzt sich vor diesem Hintergrund im Dialog mit den Wirtschaftsförderern der Landkreise und dem rheinland-pfälzischen Innenministerium seit mehreren Jahren für einen zügigen Ausbau der regionalen Hochgeschwindigkeitsnetze ein. Mit den 2016/2017 auf den Weg gebrachten Förderanträgen der vier regionalen Landkreise konnte ein erster wichtiger Schritt zu einem zukunftsfähigen Ausbau der Region erreicht werden.
Die IRT begleitet die bis 2018 geplante Realisierung der Ausbaumaßnahmen und setzt sich über das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von 50 Mbit/s hinaus für die zeitnahe Realisierung zukunftsfähiger Glasfasernetzte (FTTB/FTTH) ein.
2015 rief der Vorstand der Initiative Region Trier vor dem Hintergrund der drängenden Flüchtlingsproblematik ein neues Integrationsprojekt ins Leben. Projektaktivitäten: In 2015 mehrere Informationsveranstaltungen zu den Themen Arbeit, Ausbildung und Sprache. Gemeinschaftsveranstaltung von IRT, Lernender Region, HWK, IHK sowie Arbeitsagentur Trier zum Thema „Perspektiven für Flüchtlinge in der Region Trier“. In 2016 Veranstaltung von IRT und Himmeroder Forum zu gelungenen Integrationsbeispielen.
Informationsveranstaltung von IHK Trier und IRT für Betriebe zum Thema „Wie kommen Flüchtlinge in der Region Trier in Ausbildung und Arbeit?“ Experten-Fachgespräch von IRT und Stadt Trier zum Thema „Wege in Ausbildung und Arbeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. Wichtiger Bestandteil des Integrationsprojektes ist die Netzwerkarbeit, an der sich rd. 200 haupt- und ehrenamtliche Integrationsakteure der Region beteiligen. Als politische Initiative initiierte die IRT eine Vereinbarung zwischen der Stadt Trier, den Landkreisen sowie den Wirtschaftskammern zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ministerpräsidentin Dreyer attestierte der IRT ihr besonderes Engagement bei der Integration von Flüchtlingen.
Im Jahr 2017 fanden statt ein Koordinierungstreffen zur Flüchtlingsarbeit in der IHK, ein Fachforum in Prüm zu den Themen Sprache und Mobilität, eine Veranstaltung von IRT und HWK-KAUSA-Servicestelle zum Thema „Wie klappt die Ausbildung von Migranten?“ sowie eine Veranstaltung von IRT und Himmeroder Forum zum Thema: „17 Monate später! Ist die Integration von Flüchtlingen gelungen?“.
Die Verantwortungspartner-Region Trier arbeitet unter dem Motto „Unternehmen. Gestalten. Region“. Ziel ist es, die Förderung und Vernetzung des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen in der Region Trier voranzubringen.
Themen sind z. B. Betriebliches Gesundheitsmanagement, Attraktiver Arbeitgeber, Förderung von Bildung und Ausbildung sowie die Bodenqualität in einem nachhaltigen Wirtschaftskreislauf.
Wer mitmacht, profitiert selbst davon: So finden attraktive Arbeitgeber besser Fachkräfte und Auszubildende. Es entsteht also ein doppelter Nutzen: Für die Gesellschaft und die beteiligten Unternehmen. Die IRT bietet solchen Initiativen eine gemeinsame Plattform. Bei neuen Ideen und Projekten suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten, diese zu realisieren.
Die Verantwortungspartner-Region Trier wird unterstützt von der Bertelsmann Stiftung und dem Frankfurter Beratungsunternehmen :response.
Infos bei Dr. Matthias Schwalbach von der HWK Trier:
mschwalbach@hwk-trier.de
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
